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Steinmetz-Bauhandwerkerschule Hallein

Die Bauhandwerkerschule ist ein Ausbildungszweig, der bereits seit dem Jahre 1920
an der Fachschule bzw. an der HTL Hallein geführt wird. Auf Grund der großen Nachfrage
nach dem Krieg wurden die Steinmetze als selbstständige Klasse geführt.
In Spitzenjahren besuchten bis zu 19 Steinmetzschüler die Bauhandwerkerausbildung.
Erst ab Mitte der 70er Jahre musste die Ausbildung mit den Zimmerern in allen allgemeinbildenen
und kaufmännischen Fächern zusammengelegt werden.

Seit 1994 wurde der Lehrplan durch das Bundesministerium mehrmals reformiert und
zuletzt den Ausbildungsrichtlinien der EU angepasst.

Insbesondere die Eintragung im Anhang D der EU-Richtlinien ermöglicht in Hinkunft den
Absolventen der Bauhandwerkerschulen, sich um einen Ausbildungsplatz an einer
Fachhochschule für Bautechnik zu bewerben.

Neben dem positiven Abschluss der dreisemestrigen Bauhandwerkerschule muss sich
nun jeder Absolvent einer Diplomprüfung unterziehen. Diese Prüfung besteht aus zwei Teilen.
Im ersten schriftlichen Teil soll der Kandidat ein fachbezogenes Thema aus der Praxis
selbstständig bearbeiten und dann im zweiten, mündlichen Teil der Prüfungskommission
in Form einer Projektpräsentation vorstellen.